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International Practices

 

International Practices präsentiert kuratierte internationale Perspektiven als integralen Bestandteil der Art Düsseldorf. Das Format vereint Sammlungen, Kooperationen und künstlerische Positionen aus dem Ausland und eröffnet neue Dialoge und Verbindungen. Es lädt Besucher*innen dazu ein, sich mit künstlerischen Praktiken auseinanderzusetzen, die von unterschiedlichen kulturellen Kontexten geprägt sind.

anonymous art project, Tokyo, Japan

anonymous art project, Tokio
Das anonymous art project zielt darauf ab, ein neues Ökosystem zu schaffen, um die zeitgenössische Kunstszene in Japan durch die Zusammenarbeit von Künstler*innen, Kurator*innen, Sammler*innen, Galerist*innen, Museen und weiteren kulturellen Einrichtungen zu fördern. Seit der Gründung in Tokio im Januar 2023 engagieren sie sich aktiv dafür, Ausstellungen in Kunstmuseen zu unterstützen, Kunstwerke zu sammeln, sie der Öffentlichkeit zu präsentieren und sie proaktiv an öffentliche Kunstinstitutionen zu spenden. Als grenzenloses und experimentelles, projektbasiertes Kollektiv mit Kunstexpert*innen vielfältigen fachlichen Hintergrunds am Steuer, weiten sie ihre Aktivitäten international aus, mit Initiativen in Düsseldorf, Venedig, Turin, New York, London und darüber hinaus.

Mako Ooaira, Coast, 2025.

International Practices

Yoshitomo Nara, Dream Flight,1988.

International Practices

Ai Iwane, The Opening, 4K video, 2024.

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Yoi Kawakubo, Slow Violencello, Single channel video, 2024.

International Practices

Made in AOMORI/青森 präsentiert zehn Künstler*innen mit Bezügen zur Tohoku-Region im Nordosten Japans. Kuratiert von Eriko Kimura, Direktorin des Hirosaki Museum of Contemporary Art, zeigt die Ausstellung vielfältige künstlerische Positionen, die sich mit dieser besonderen Region und ihrem kulturellen Kontext auseinandersetzen.

Curated by Eriko Kimura

Künstler*innen
NARA Yoshitomo
KUDO Makiko
OODAIRA Mako
MIMURA Saeko
KAWAKUBO Yoi
KOBAYASHI Erika
IWANE Ai
OKUMURA Yuki
MIZUSHIRI Yoriko
HAN Ishu

J. Park. The Art of Noise, Daegu, South Korea

J. Park  ist bekannt für seine facettenreichen Arbeiten in den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation und Environments, in denen er das Konzept des „digitalen Rauschens” verwendet. Er nutzt fehlerhafte digitale Signale, Bildstörungen und Datenrauschen als sein primäres künstlerisches Medium, um die Grenzen zwischen virtueller Realität und physischer Existenz zu erforschen.

J.Park, Vertical Time 2025.

International Practices

J.Park, 수직적-시간, Vertical time, 2023.

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J.Park, Vertical Time 2025

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J. Park, Vertical-Time, 2026.

International Practices

Zum ersten Mal wird mit ‚J. Park. The Art of Noise‘ 2026 eine Einzelposition aus Südkorea im Kontext der Art Düsseldorf präsentiert.

Rauschen ist ein ästhetisches Mittel, um flüchtige und „negativ” konnotierte digitale Überreste in strukturierte visuelle Kompositionen zu verwandeln. Seine Philosophie versteht Rauschen als Metapher für die Überreste des Humanismus in einem von Algorithmen dominierten Zeitalter. Durch die ästhetische Aufwertung des Fehlers hinterfragt J. Park die Hierarchie zwischen gewünschten Informationen und „störendem” Rauschen.

„Ob in der Wüste vor den Pyramiden oder auf der Art Düsseldorf, J. Park interpretiert Geschichte und Gegenwart als „reines Signal“, das durch die digitale Interpretation des Künstlers (das „Rauschen“ des Jetzt) neu formuliert und betrachtet werden kann.“
Gregor Jansen.

J. Park. The Art of Noise. Kuratiert von Gregor Jansen, ehemaliger Leiter der Kunsthalle Düsseldorf.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft der Republik Korea.